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Ein Struwwelkopf

Wie sage ich es ihr/ihm? Welche Verpflichtung haben Freunde und Bekannte, wenn Sie den Verdacht auf Alzheimer hegen?

In meinem Freundeskreis ist eine Dame, die sich derart auffällig verhält wie: Sie ruft innerhalb einer Stunde zur selben Frage mehrfach an, vergisst abgesprochene Termine kurzfristig, vergisst sehr gewohnte Dinge völlig, etc. Sie ist allein stehend und erkennt ihre "Gedächtnisschwäche" nicht und will daher nicht zum Arzt. Was ist zu tun, welche Verpflichtung haben wir Freunde?

Antwort:

Sie sollten Ihre Bekannte auf Ihre Beobachtungen und Besorgnis ansprechen. Versuchen Sie, sie davon zu überzeugen, "vorsichtshalber" einmal das Gedächtnis in einer spezialisierten Ambulanz untersuchen zu lassen. Immerhin gibt es neben der häufigsten Ursache im Alter, der Alzheimer-Krankheit, noch eine Vielzahl anderer möglicher Ursachen für derartige Symptome. Einige sind sogar ursächlich behandelbar. Auch gegen die Symptome der Alzheimer-Krankheit gibt es mittlerweile Medikamente. Adressen von "Gedächtnissprechstunden" in Ihrer näheren Umgebung (nach PLZ sortiert) finden Sie im Internet z.B. unter http://alzheimerinfo.de/diagnose/memorykliniken/ . Versuchen Sie Diskussionen und Streitgesprächen mit ihr aus dem Weg zu gehen. Es ist typisch für einige Formen von Demenzerkrankungen, dass den Patienten eine Krankheitseinsicht fehlt. Argumentieren hilft da nicht weiter!

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Letzte Änderung: 15.06.2007, 14:44 Uhr

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Stand: 15.06.2007, 14:44 Uhr
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