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Ein Struwwelkopf

Positiver Memantine-Effekt auf kognitive und alltags-praktische Fähigkeiten bei Alzheimer-Demenz

Eine Studienauswertung von Mecocci et al. (2009) belegt die positiven Effekte von Memantine auf die kognitive Leistungsfähigkeit von Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz. Bereits nach vier bis 12 Wochen ist eine deutliche Verbesserung der Gedächtnisleistung bei den mit Memantine behandelten Patienten zu verzeichnen verglichen zu einer Plazebobehandlung. Diese positiven Behandlungseffekte durch Memantine auf kognitive und alltagspraktische Fähigkeiten der Patienten konnten auch in einer unabhängigen Studie des Massachusetts Alzheimer’s Disease Research Center in Boston über einen mehrjährigen Beobachtungszeitraum nachgewiesen werden (Atri et al. 2008).

Antiglutamaterge Wirksamkeit ist belegt und empfohlen

Mit seiner Wirkung auf die durch den Botenstoff Glutamatvermittelte Signalübertragung im Gehirn stellt Memantine eine eigenständige Wirkstoffklasse unter den Alzheimer-Medikamenten (sog. Antidementiva) dar. Memantine ist in Europa ab der moderaten, über die mittelschwere, bis zur schweren Alzheimer-Demenz zugelassen. In den aktuellen ärztlichen Behandlungsleitlinien zur Diagnostik und Therapie der Demenzen (z.B. S3-Leitlinien 2009) wird Memantine im zugelassenen Indikationsbereich als wirksame und gut verträgliche Behandlung empfohlen.

Literatur

Letzte Änderung: 13.07.2010, 17:07 Uhr

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Stand: 13.07.2010, 17:07 Uhr
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