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Ein Struwwelkopf

Gesunde Ernährung kann Alzheimer-Risiko senken

Bild zu Monatspezal - Gesunde Ernährung

Quelle: Fotolia.de - dundanim

Laut Statistik erkrankt jeder 20. Mensch an einer Alzheimer-Demenz. Allerdings besiegelt eine solche Statistik kein unausweichliches Schicksal. Denn Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Änderungen der Ernährungsgewohnheiten einen Beitrag zur Reduzierung des Krankheitsrisikos leisten können.

Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei vor allem die antioxidativ wirkenden Vitamine E und C, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Fettsäuren in der richtigen Zusammensetzung.

Bunt essen schützt

Antioxidativ wirkende Vitamine können aggressive Sauerstoffmoleküle, die bei Stoffwechselprozessen und vermehrt durch Stress und Rauchen im Körper entstehen und für den Alterungsprozess verantwortlich gemacht werden, unschädlich machen.

Natürliche Lieferanten für Vitamin E sind Getreide, Nüsse, Mandeln, Milch und Eigelb. Ergiebige Quellen für Vitamin C sind beispielsweise Gemüsepaprika, Zitrusfrüchte, Blumenkohl und Kiwi. Die besten Lebensmittel für den Kampf gegen freie Radikale sind Dörrpflaumen, Rosinen, Brombeeren, Knoblauch, Erdbeeren, Spinat, Himbeeren, Brokkoli und Rote Beete.

Und im Gegensatz zu Vitaminpillen enthalten diese Lebensmittel noch eine Vielzahl weiterer Inhaltsstoffe, beispielsweise natürliche Farbstoffe, denen ebenfalls präventive Wirkung zugeschrieben wird. Deshalb gilt: Je bunter der Speiseplan, desto besser.

Gute Fette, schlechte Fette

Auch wenn wir uns, wie Ernährungswissenschaftler immer wieder beklagen, allgemein zu fett ernähren, gehören bestimmte Fette unbedingt auf den Speiseplan, um das Demenzrisiko positiv zu beeinflussen. Denn während eine hohe Aufnahme an Fett insgesamt mit einem erhöhten Demenzrisiko verbunden ist, wird Omega-3-Fettsäuren (u. a. Linolensäure) eine schützende Wirkung zugeschrieben. Sie könnten sogar an der Regeneration von Nervenzellen beteiligt sein.

Entsprechend empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, mit Ausnahme von fetten Meeresfischen wie Lachs, Makrele und Hering insgesamt weniger tierisches Fett zu essen. Bei der Auswahl von Ölen sollten Leinsamen- und Rapsöl bevorzugt werden, während Sonnenblumen- und Distelöl vielfach nicht mehr empfohlen werden, ebenso wenig gehärtete Pflanzenfette.

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Letzte Änderung: 30.11.2009, 17:37 Uhr

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Stand: 30.11.2009, 17:37 Uhr
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