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Ein Struwwelkopf

Vaskuläre Demenz

Demenzformen

Quelle: Fotolia.de/Lisa F. Young

Vaskuläre Demenzen sind nach der Alzheimer-Demenz die zweithäufigste Demenzform. Sie werden von schweren Durchblutungsstörungen im Gehirn ausgelöst, wie sie beispielsweise bei Arterienverkalkung (Arteriosklerose) oder Schlaganfällen auftreten. Die Blutgefäße im Gehirn können die Gehirnzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen, wodurch die Zellen absterben.

Patienten mit einer vaskulären Demenz weisen anfangs Ähnlichkeiten mit Alzheimer-Patienten auf: Vergesslichkeit und Stimmungsschwankungen sind typische Symptome. Später kommen jedoch Bewegungs- und Koordinationsstörungen oder Gangunsicherheiten hinzu. Im Gegensatz zur Alzheimer-Krankheit gibt es bei der vaskulären Demenz häufig größere Unterschiede in der geistigen Leistungsfähigkeit von Tag zu Tag.

Therapie und Vorbeugung

Um vaskuläre Demenzen zu behandeln, muss die Durchblutung im Gehirn verbessert werden. Der Arzt kann in solchen Fällen zum Beispiel Medikamente verschreiben, die die Fließfähigkeit des Blutes verbessern. Der demenzielle Prozess kann durch Antidementiva gebremst werden.

Um Durchblutungsstörungen und damit einer vaskulären Demenz vorzubeugen, sollte die Ernährung fettarm sein, auf Zigaretten verzichtet werden und ein bestehender Bluthochdruck konsequent behandelt werden.

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Letzte Änderung: 05.01.2010, 11:25 Uhr

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Stand: 05.01.2010, 11:25 Uhr
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